Satzung des TORUS1 e.V.

 

  • §1 Name und Sitz, Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen TORUS1 e.V. – im folgenden „Verein“ genannt – Er hat seinen Sitz in Jena und ist unter der Registernummer VR 231636 eingetragen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

  • §2 Zweck

 

Zweck des Vereins ist die Förderung von Projekten und Initiativen der Kinder- und Jugendhilfe, des Umweltschutzes, des Sports, der Kultur, der Pflege und Gesundheitsfürsorge, der Bildung, zur Inklusion, deren Umsetzung mit dem Ansinnen zur Initialisierung der gemeinschaftlichen Entwicklung und des bürgerlichen Engagements.

Der Satzungszweck wird verwirklicht, insbesondere durch die Entwicklung und Durchführung von Angeboten und Projekten in der gesamten Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, dem Austausch und des wissenschaftlichen Diskurs zu den Themen, des Abbaus von Benachteiligungen, der gemeinschaftlichen Entwicklung und des bürgerlichen Engagements.

Projekte der Kinder- und Jugendhilfe, des Umweltschutzes, des Sports, der Kultur, der Pflege und Gesundheitsfürsorge, der Bildung, zur Inklusion, werden durch weisungsgebundene Mitglieder des Vereins i.S.d. §57 Abs.1 AO umgesetzt. Diese unterliegen im Rahmen der Ausübung ihrer Tätigkeit stets den Weisungen des Vereins. Aktive Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen, Vergütungen oder Zeitgutschriften in 1 für Ihre erbrachten Leistungen.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

  • §3 Zweckverwirklichung

 

Sport und Kultur

Durch das Projekt „Verein 4.0“ wollen wir Vereine und ehrenamtlich engagierte Menschen technisch miteinander verbinden und Synergien erzeugen. Vereine können online über digitale Beteiligungsmodelle neue Mitglieder gewinnen um die Vereinsziele erreichen zu können. Sportvereine sollen eine größere Öffentlichkeit für Spiele bekommen, Kulturvereinen soll geholfen werden, neue Freiwillige für Aktionen zu organisieren.

 

Kinder- und Jugendhilfe

Mit dem Projekt „Pioneer 4.0“ wollen wir junge Menschen an lokale Kultur- und Sportvereine heranführen. Gemeinsam mit anderen Vereinen aus dem Beteiligungsnetzwerk und der Plattform „1“ sollen kulturelle Freizeitangebote geschaffen und kommuniziert werden. Die Zielgruppe soll durch die Arbeit der aktiven Mitglieder in Kombination mit Smartphone und Internet dazu ermutigt werden, komplexe Gesellschaftliche Herausforderungen neu zu denken und gemeinschaftlich an zu gehen.

 

Pflege und Gesundheitsfürsorge

Besteht ein lebendiges Netzwerk aus den ersten 2 Projekten, will der Verein mit dem Projekt „Care 4.0“ über Beteiligungsmodelle versuchen, ehrenamtliche Helfer mit hilfebedürftigen Menschen zusammen zu bringen. Mitglieder des Vereins sollen sowohl Beteiligungsmodelle für die Zielgruppe erstellen, als auch gesundheitsfördernde Maßnahmen von Sport- und Kulturvereinen aus dem Beteiligungsnetzwerk für die Zielgruppe zu generieren.

 

Umwelt- / Naturschutz

Im Projekt „Natur 4.0“ will der Verein Menschen, die Beteiligungsmodelle in den vorangegangenen Projekten genutzt haben, dazu ermutigen, sich für die Natur zu engagieren. In enger Abstimmung mit Umweltämtern und Naturschutzvereinen will der Verein möglichst viele Bäume pflanzen. Durch die Pflege von Kulturlandschaften soll ein Bezug zur Natur heranwachsen. Der Verein will im Projekt Flächen- und Baumpatenschaften vermitteln, um den Schutz wertvoller Flächen bürgerlich zu organisieren.

 

Inklusion und Abbau von Benachteiligungen

Durch die Zusammenarbeit von Vereinsmitgliedern, freien Bürgern, Funktionären und öffentlichen Verwaltungen wollen wir erlebbare Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement für Jedermann bieten. Durch die spielerische Darstellung und die systemische Gleichstellung innerhalb unserer Plattform 1 sollen vor allen Dingen auch benachteiligte und/oder behinderte Menschen die Möglichkeit bekommen, sich nach eigenem Ermessen in die Gemeinschaft ein zu bringen.

 

  • §4 Mittelverwendung

 

Der Verein ist selbstlos tätig.  Er verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.  Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  • §5 Mitgliedschaft

 

Vereinsmitglieder können natürliche Personen ab dem 12. Lebensjahr werden.  Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter, Stimmberechtigt sind alle Mitglieder gleichermaßen.

Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.  Bei Ablehnung des Aufnahmegesuchs ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

 

  • §6 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied.  Er ist nur zum Schluss des Kalenderjahrs unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstoßen hat. Die Mitgliedschaft im Verein muss nach der Anmeldung bestätigt werden. Dies geschieht durch die Überweisung des Mitgliedsbeitrages auf unser Vereinskonto.

Überweist ein Mitglied nach seiner Anmeldung den fälligen Mitgliedsbeitrag nicht, gilt die Mitgliedschaft als schwebend wirksam. Sollte der Mitgliedbeitrag nach der 2. Ermahnung nicht auf dem Vereinskonto eingehen, wird die Mitgliedschaft im Verein beendet.

Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung von Seiten des Vorstandes Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern.

Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen.

Gegen den Ausschliessungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu.  Die Berufung muss innerhalb von einem Monat ab Zugang des Ausschliessungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschliessungsbeschluss als nicht erlassen.

Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschliessungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

 

  • §7 Mitgliedsbeiträge

 

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.  Die Höhe des Jahresbeitrags und die Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, sie haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

 

  • §8 Organe des Vereins

 

Vereinsorgane sind

– der Vorstand

– die Mitgliederversammlung.

 

 

  • §9 Vorstand

 

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus:

  1. a) dem Vorsitzenden
  2. b) dem Stellvertreter
  3. c) Schatzmeister
  4. d) Verwaltungsvorstand

 

Der Vorsitzende, der Stellvertreter, der Verwaltungsvorstand und der Schatzmeister vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.  Sie sind einzeln vertretungsberechtigt.

Die Vertretungsmacht des Vorstands ist intern oder in der Weise beschränkt, dass er bei Rechtsgeschäften von mehr als 5000,- € verpflichtet ist, die Zustimmung der Mitgliederversammlung einzuholen.

 

  • §10 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

 

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind.  Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere die

 

– Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie der Aufstellung der Tagesordnung,

– Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

– Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung, Personalführung,

– Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern

– technische und taktische Systementwicklung

 

 

  • §11 Wahl des Vorstands

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.  Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.  Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von 4 Jahren gewählt.                         Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand zu wählen.

 

  • §12 Vorstandssitzungen

 

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen wurden.  Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind.  Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit.  Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.

 

  • §13 Mitgliederversammlung

 

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme.  Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Wahl, Abberufung, Entlastung des Vorstands,
  2. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Vereinsauflösung,
  3. Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern,
  4. weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben.

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.  Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich fordert.  Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt oder durch Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern eine Neuwahl nötig wird.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist.  Ist weniger als ein Drittel der Mitglieder anwesend, kann eine weitere Mitgliederversammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.  In der Einladung ist auf diese erleichternde Bedingung hinzuweisen.

Die Versammlungsleitung der

Mitgliederversammlung obliegt dem Vorstand.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst; Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Vereinsauflösung bedürfen einer Mehrheit der teilnehmenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.  Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

 

  • §14 Protokollierung

 

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist.

Das Protokoll ist spätestens eine Woche nach der Mitgliederversammlung im Büro einzusehen.

 

  • §15 Rechnungsprüfer

 

Die von der Mitgliederversammlung gewählten zwei Rechnungsprüfer überwachen die Kassengeschäfte des Vereins.  Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der ordentlichen Mitgliederversammlung zu berichten.

 

  • §16 Auflösung des Vereins

 

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen, anderen Verein angestrebt, so dass die unmittelbare, ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.  Vor der Durchführung ist das Finanzamt hierbei zu hören.

Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen an die Stadt Jena, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige Zwecke, insbesondere zur Förderung der Jugendhilfe  zu verwenden hat, oder an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Jugendhilfe.  Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit 2/3 – Mehrheit.

Bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke des Vereins werden alle verbleibenden Mittel weiterhin ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige Zwecke verwendet.

 

Die Satzung wurde am  Sonntag , dem 29.05.2016 in Jena von der Mitgliederversammlung beschlossen.